Nun eröffneten Minister Reinhold Dellmann, Alexander Fürst zu Lynar Graf von Redern und Albrecht Fürst zu Oettingen- Spielberg am 5. Oktober in Glambeck ein Redern-Museum.

Die Taubenstele des Bildhauers Lutz Kittler wird davon erzählen,
für wen der Turm einst erbaut war.

Wenn Sie, liebe Besucher, bei einem Glambeck-Besuch dann die Wendeltreppe des Taubenturms erklommen haben, betrachten und hören Sie in Ruhe, welche Informationen die acht extra angefertigten Flachvitrinen 1), die kleine Hörstation und die Infothek für Sie bereit halten.

Für Infothek/Internet 2) stellten die Musikwissenschaftler Prof. Dr. Sabine Giesbrecht, Osnabrück, und Heiko Schwichtenberg, Berlin, dem Denkmalverein vielfältige Informationen und historische Dokumente zur Verfügung. Wer also mehr über Friedrich Wilhelm Graf von Redern, sein Leben und Wirken in Berlin und in der Mark, erfahren will, der nehme sich die Zeit vor Ort (Infothek) oder zu Hause via Internet (www.Glambeck-Schorfheide.de).

Aus Anlass des 200. Geburtstages des "Musikgrafen" Friedrich Wilhelm von Redern wurde das Kulturland-Motto 2008 "Provinz und Metropole/Metropole und Provinz" schon einmal "geprobt". Am 16. November und am 7. Dezember 2002 fanden in Glambeck und im Schauspielhaus Berlin Gedenkkonzerte zu Ehren von Friedrich Wilhelm Graf von Redern, einer einflussreichen Persönlichkeit des kulturellen und politischen Lebens des 19. Jahrhunderts in Preußen, statt. Der Pianist Andreas Göbel spielte in Glambeck und in Berlin.
In der Provinz moderierte Heiko Schwichtenberg, in der Metropole referierte Prof. Dr. Sabine Giesbrecht.

1) Texte und Recherche: Felicitas Borchardt, Projektleiterin (Angermünde), Design:
Holger Barthel (Joachimsthal), Herstellung: Stellmachermeister Erich Benecke und Elektroingenieur Klaus-Dieter Folgmann (Joachimsthal)
 

Nachfahren
im September 2000 in der geretteten Dorfkirche zu Glambeck



Die Mutter des Fürsten zu Oettingen-Spielberg, Elisabeth Fürstin zu Oettingen-Oettingen und Oettingen-Spielberg, geb. Gräfin zu Lynar-Redern (2. von links), Alexander Fürst zu Lynar Graf von Redern (links im Bild) und Dr. phil. Ernst Wilhelm Fürst zu Lynar zu Besuch in der Dorfkirche zu Glambeck. Die drei Geschwister sprachen von F. W. Graf von Redern, der kinderlos starb, als ihrem "Urgroßonkel".
Foto: H. Eichhorn
 
   2) Redaktion: Heimtraud Eichhorn (Glambeck); mit Engagement ins Netz
 gestellt von Petra Lüdemann und Dipl.-Ing. Klaus-Dieter Donner (Bernau)