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Fürst zu Oettingen-Spielberg, geboren am 7. Februar 1951, ist verheiratet und hat 4 Kinder. Er studierte Physik an der Technischen Universität in München und übernahm im Jahre 1975 den Familienbetrieb, welcher vornehmlich auf Forstwissenschaft ausgerichtet ist.

Neben verschiedenen Aufsichtsratsmandaten im In- und Ausland ist er Vorsitzender des Verbandes der Bayrischen Grundbesitzer und stellvertretender Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Grundbesitzer- Verbände.

Die Schönheiten des Fürstlichen Residenz- schlosses Oettingen, dem Familienbesitz eines der ältesten Adelsgeschlechter Bayerns,
können Besucher bei Schlossführungen und während der klangvollen Sommer- Konzerte in sich aufnehmen. Der barocke Festsaal beispielsweise bietet eine einmalige Kulisse für Konzerte mit bis zu 400 Besuchern. Jedes Jahr finden die Schlosskonzerte von April bis Mitte Oktober statt. Der großartige frühbarocke Deckenstuck im lichtdurchfluteten Festsaal - ein Meisterwerk Matthias Schmuzers -, Atmosphäre und Akustik begeistern Konzertbesucher und Künstler aus aller Welt.

Fürst zu Oettingen-Spielberg und seine Mutter, Fürstin zu Oettingen-Spielberg, geb. Gräfin zu Lynar-Redern, waren glücklich, als 1997 bis 2002 der Rückkauf eines Teils der Redernschen Güter nach dem Ausgleichsleistungsgesetz gelang, so der Kauf des Revierteils Görlsdorf mit einer Gesamtfläche von 1.085 Hektar. Seitdem sind in dem inmitten des UNESCO-Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin liegenden Forstbetriebes Versuchsflächen, zum Beispiel für einen Kieferndurchforstungsversuch zur ertraglichen Beurteilung der Wuchsdynamik bei starker Erweiterung des Standraumes (Prof. Dr. Lockow, Landesforstanstalt Brandenburg), angelegt.
Prof. Dr. Hofmann übernahm die wissenschaftliche Untersuchung der Vegetationsentwicklung der verschiedenen Durchforstungs- eingriffe.
 
Fürst zu Oettingen-Spielberg und seine Familie sind der Uckermark verbunden - wie es einst Friedrich Wilhelm Graf von Redern war. Seit Anbeginn unterstützt er die Gemeinde Görlsdorf, und 2007 entstand der Plan, in der sanierten Lennèschen Parklandschaft das Redernsche Mausoleum als Denkmal wieder zu errichten und ein Forstbetriebsgebäude zu erbauen. In Glambeck unterstützt Fürst zu Oettingen-Spielberg die seit 2000 bestehende Glambecker Konzertreihe, inbesondere Wiederaufführungen Redernscher Musik. Und seit 2007 trägt die Kunst- und Musikschule Angermünde den Namen "Friedrich Wilhelm Graf von Redern".

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Dr. phil Ernst Wilhelm Fürst zu Lynar Graf von Redern (1924 - 2005), verheiratet mit Dr. phil. Ingrid Fürstin zu Lynar, hatte drei Kinder und fünf Enkel. Er studierte nach seiner Ausbildung zum Landwirt und Kaufmann Philosophie und Geschichte an den Universitäten in Frankfurt/M. und Heidelberg und promovierte in Hamburg.

Er publizierte u. a. in der Reihe "Große Kunstführer" des Verlages Schnell & Steiner, München/Zürich, Band 87 " Schloß Heiligenberg" und war Mitherausgeber der "Propyläen Weltgeschichte".
In Donaueschingen wirkte Dr. Ernst Wilhelm Fürst zu Lynar Graf von Redern als Direktor der Fürstenberg-Sammlungen, war zuständig für die Stiftungen für Kunst und Wissenschaft und verantwortlich für die historischen Baudenkmale in fürstenbergischem Besitz.

Bis zu seinem Tode war er Görlsdorf und Glambeck verbunden. Seine letzte Ruhestätte fand er in dem kleinen uckermärkischen Dorf Görlsdorf, in dem er seine Kindheit verbrachte.