Friedrich Wilhelm fühlte sich mit seinem um zwei Jahre jüngeren Bruder Heinrich Alexander (1804 - 1888) besonders verbunden. Diesen setzte er 1878 durch ein Testament zum Erben und seinen Neffen zum Nacherben ein, da er zu diesem Zeitpunkt keine Familie im engeren Sinne mehr besaß. Seine Ehefrau Bertha war 1875 gestorben und die einzige Tochter Louise, geboren am 2.Juni 1846, hatte er bereits am 29. Dezember 1856 begraben müssen. Der Großneffe, Wilhelm Heinrich, war der letzte direkte Nachkomme dieser Linie von Redern. Er starb mit 26 Jahren, am 14. Dezember 1914, in der Schlacht bei Ypern. Eine Gedenktafel im Dom zu Brandenburg erinnert an ihn. Friedrich Wilhelm von Redern wuchs in Zeiten der napoleonischen Besetzung auf, deren Schrecken ihn und sein Verhältnis zur Monarchie offenbar stark geprägt haben. Er war zunächst Schüler des traditionsreichen Berliner Gymnasiums "Zum grauen Kloster" und erhielt frühzeitig Musikunterricht bei Carl Friedrich Zelter und Eduard Grell.

Die musikalischen Bemühungen schlugen sich in zahlreichen Kompositionen, Märschen, Fackeltänzen, Chor- und Klaviermusik, einer "Hymne des Nord- deutschen Bundes" und auch in umfangreicheren Werken, so z. B. einer Konzert- ouvertüre, der großen Oper "Christine, Königin von Schweden" (1860) nach einem Libretto von E. Tempeltey sowie einer Liturgie für gemischten Chor nieder.
 
Diese musikalische Begabung wie auch sein immer wieder dokumentiertes Interesse an klassischer und zeitgenössischer Literatur, bildender Kunst und Architektur machten ihm die Entscheidung leicht, sich bei Hofe kulturpolitisch zu engagieren und das Angebot anzunehmen, als Nachfolger des Grafen Brühl die Generalintendantur der königlichen Schauspiele zu übernehmen.
Ab 1828 wirkte er zunächst interimistisch, jedoch seit 1832 in voller Verantwortung in diesem Amt und hat 10 Jahre lang die Berliner Musik- und Theatergeschichte maßgeblich mitbestimmt.
Clara Schumann (1819-1896) berichtet in  Tagebüchern und Briefen über Begegnungen  mit Friedrich Wilhelm Graf von Redern, so über eine Matinee, die sie in ihrer Wohnung gab, in der u.a. "Gräfin Rossi (Henriette Sonntag), Fanny Hensel, Graf Redern, Geibel zu ihren Zuhörern gehörten." Sie spielte auch das Es-dur-Quartett. Sie berichtet, dass die Kritik sie mit großer Wärme aufnahm.
Auf eine hohe Stufe der fürstlichen Rangordnung versetzte Clara die Teilnahme an einer Soiree ihres alten Freundes und Gönners, des Grafen Redern. "Es war die vornehmste Welt da bis zum König", schreibt sie.  2)