|
Der Eiskeller wurde vermutlich Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet.
Die starken Feldsteinmauern und eine Wölbung aus gebrannten Mauersteinen sind mit einem Erdhügel verkleidet, der sich gut in die
Parklandschaft einfügt. |
|
Der Eiskeller dient als Winterquartier für Fledermäuse. Von April bis
September ist ein Blick in das beeindruckende Bauwerk möglich (7 x 4,40
x 4,40m). |
|
Europäische Fledermäuse ernähren sich ausschließlich von Insekten. Da ihnen im
Winter kein Nahrungsangebot zur Verfügung steht, halten sie Winterschlaf. Hierzu benötigen sie
frost- und zugluftfreie Winterquartiere, die eine hohe Luftfeuchtigkeit sowie geeignete,
möglichst ungestörte Verstecke aufweisen. Die in Brandenburg überwinternden Tiere sind
auf menschliche Bauwerke angewiesen. Es sind über- |
wiegend Bunker und
Keller jeglicher Art, so
auch der Eiskeller.
Nach einer
2-jährigen
Restaurierung des Glambecker Eiskellers wurden während der
jährlichen Zählung der Fledermäuse folgende Arten registriert: Braunes
Langohr,
Großes Maus-
ohr, Fransen-, Wasser-
und Mopsfledermaus. |
Eingang zum Eiskeller |
|