Park-Spaziergang
Der ehemalige Gutspark in Glambeck liegt zwischen der Schloss-Ruine (1791/93),
Rittersitz-Ruine (1608) und dem Glambecker See. Der gärtnerisch angelegte Teil des
Bestands stammt aus der Zeit Ende des 18. Jh. bis 1940. Mit der Platane, den
Rosskastanien und Robinien sowie den veredelten Blutbuchen und den
Verbänderungen (Linde nahe der Schlossruine u.a.) ist der Bestand an
fremdländischen Gehölzen bzw. baumschultechnischen Kunstformen hoch.
Der Park wurde landschaftlich mit Bezug auf das Umland gestaltet.
In den Jahren 1998 - 2002 wurde der nach 1945 verwilderte Park saniert. Grundlage
war das von Landschaftsarchitektin Christine Hinz, Prenzlau, erarbeitete Konzept. |
Es hat das Ziel, den Park als Teil der Kulturlandschaft zu
erhalten sowie als gestalteten öffentlichen Raum und als
Biotop aufzuwerten. Ausgangspunkt waren die Parkräume,
die vor allem durch das Relief, Bauten und die Gehölze - als
wichtigste lebende Raumbildner - gebildet werden.
1862 übernahm Friedrich Wilhelm Graf von Redern Schloss
Glambeck. Um 1880 erfolgte der Umbau des Schlosses, der
Bau des Taubenturms und die Weiterentwicklung des Parks.
Aus dieser Zeit stammen die Blutbuchen und einige weitere Bäume. |
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