| Glambecker Claviermusiken
2010 |
Grußworte
zur Eröffnung der 4. Glambecker Claviermusiken von Dr. Martina Münch,
Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und
Prof. Dr. Andreas Beurmann, Schirmherr der Glambecker Claviermusiken. |
 Sa.,
19.06.2010 Eröffnung der 4. Glambecker Claviermusiken |
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o
Große Komponistinnen
des 19. Jahrhunderts
o Große
Jubiläen (3)
Eine
Rundreise durch die erste Hälfte des 19. Jh. ermöglichen die beiden
großen Jubilare des Jahres, Robert Schumann und Frédéric
Chopin. In
die Schaffens- zeit dieser Komponisten fällt auch das Wirken
der beiden wohl bedeutendsten Komponistinnen des 19. Jh.,
ebenso von Emilie Mayer (1821-1883).
Dabei hat erst die
Nachwelt die Qualität der Musik von Fanny Hensel und Clara
Schumann zu würdigen begonnen, deren facettenreiches, in
mancher Hinsicht revolutionäres Werk lange Zeit nur Kennern
ein Begriff war. In zahlreichen
Klavier- Werken Fanny Hensels
findet sich Zukunftsweisendes, manches vorwegnehmend, was sich
erst weit nach ihrem Tod bei Liszt und Wagner finden lassen
sollte.
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Andreas
Göbel, Klavier (Berlin). |
| Der Berliner
Pianist Andreas Göbel, ein Meister der Tasteninstrumente,
wurde in Berlin geboren und bereits während der Schulzeit als
Jugend-Student am Julius-Stern-Institut der Hochschule der
Künste in Berlin bei Prof. Ingeborg Wunder ausgebildet. Nach
dem Abitur setzte er sein Studium an der Hochschule für Musik
"Hanns Eisler" bei Prof. Annerose Schmidt bis zum
erfolgreichen Abschluss fort. Bei den "Jugend
musiziert"- und Steinway-Wettbewerben wurde er mit 7
ersten Preisen und 2 Begleiterpreisen ausgezeichnet.
Solo-Kammerkonzerte, Liedbegleitungen und Einladungen zu
Festivals führten ihn ins In- und Ausland. |
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| Clara Schumann komponierte zunächst in der Tradition
des brillanten Stils für eigene virtuose Zwecke; ihre
späteren Charakterstücke zeichnen sich dagegen durch eine
ungeahnte Ausdruckstiefe aus. Beide Schwerpunkte verbindet die
große Klaviersonate in fis-Moll von Robert Schumann. Er
schrieb sie in den Jahren 1834/35 als "einzigen
Herzensschrei" nach seiner späteren Frau Clara. Die
Uraufführung von Andreas Göbel schildert auf augenzwinkernde
Weise eine imaginäre Gondelfahrt von Fanny Hensel, Clara
Schumann und der Schriftstellerin George Sand, Frédéric
Chopins langjähriger Geliebten. |
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 Sa.,
26.06.2010 "Heiteres Sommerkonzert" |
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Der
Berliner Musiker Götz Bernau (Violine) hatte den großen Wunsch, mit
seinen finnischen Musikerfreunden des Ensembles "Kvintetti"
während ihrer Deutschland-Tournee in der schönen, kleinen Glambecker
Kirche das Publikum zu erfreuen. Gespielt werden soll das
Klavierquintett von Antonin Dvorak (1841-1904), das Klaviersextett
(vierhändig) von Salomon Jadassohn (1831-1902) und das
Klavierquintett von Robert Schumann (1810-1856). |
| Ensemble
KVINTETTI - Götz Bernau, Primarius; Antti Meurmann, 2.
Violine; Ulla Kekko, Viola; Juha Malmivaara,Cello; Ella und Jaakko
Untamala, Piano. |
| Das
seit 1989 in gleicher Besetzung musizierende Ensemble sieht im
Klavierquintett nicht ein um einen Meisterpianisten vergrößertes
Streichquartett, sondern eine musikalische Herausforderung. Kritiker
heben immer wieder die hervorragende Interpretation hervor und - wie
ausdrucksstark und spannungsgeladen, feinfühlig und farbenprächtig
musiziert wird. |
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 Sa.,
17.07.2010 "Clavier zu acht Händen" |
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Bereits
vierhändiges Musizieren erfordert ein hohes Maß an Abstimmung und
musikalischer Verständigung. Zur großen Kunst wird es, wenn sich
acht Hände auf zwei Claviere verteilen.

Musik zwischen sensiblem Fingerspitzengefühl und zirzensischer
Virtuosität.

Zu erleben mit den indonesischen Zwillingsschwestern Sonja und
Shanti
Sungkono, der Chinesin
Li-Chun Su sowie der Koreanerin
Ji-Yeoun You.

Es
ist eine große Herausforde- rung für die vier
Meisterpianisten.

Sie
spielen Musik von Franz Liszt (1811-1886), Bedrich Smetana
(1824-1884), Moritz Moszkowski (1854-1925).
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Sonja
& Shanti Sungkono (Foto) und
Li-Chun Su & Ji-Yeoun You konzertieren
auf dem Theodor-Steinweg-Flügel
(1860/65) und einem
Erard-Flügel (1886). |
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 Sa.,
21.08.2010 "Klassiker der Klaviermusik" |
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Mit
Beethovens "Appassionata", einer Sonate von Mozart und einer
Fantasie von Chopin stellt sich der Preisträger des Deutschen
Musikpreises 2008 und des Internationalen Beethovenpreises 2009 dem
Glambecker Konzertpublikum vor. Der junge Pianist Alexander Schimpf
stammt aus Göttingen, wo er mit dem Klavierspiel begann. Wichtige
Lehrer waren im Laufe seiner Ausbildung Wolfgang Manz (Hannover) und
Winfried Apel (Dresden); 2003 setzte er sein Studium bei Bernd Glemser
an der Hochschule für Musik in Würzburg fort und absolvierte 2009
mit großem Erfolg das Meisterklassendiplom. Seine bisherige
Konzerttätigkeit umfasst erfolgreiche Auftritte in Deutschland,
Frankreich und Österreich. |
| Alexander
Schimpf, Klavier (Würzburg). |
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 Sa.,
18.09.2010 "Chopin und seine Freunde" |
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Der
Musiker Martin Dalheimer gestaltet auf seinem Broadwood-Tafelklavier
von 1830 einen abwechslungsreichen Klavier- nachmittag, bei dem
historische Aufführungspraxis zum einmali- gen Erlebnis wird. Kein
Wunder, Dalheimer studierte Historische Aufführungspraxis in
Nürnberg bei Ernst Göschel (1918-2000), |
| Martin
Dalheimer, Hammerklavier (Hilpoltstein). |
| Franz-Liszts
Enkelschüler, der als Erster Mozart und Beethoven komplett auf
zeitgenössischen Tasteninstrumenten einspielte. In der ersten Hälfte
des 19. Jh. war Broadwood in London weltweit der größte
Klavierhersteller und wurde von allen bedeutenden Komponisten wie
Beethoven, Haydn oder Chopin geschätzt und gespielt. Freuen wir uns
auf Musik im Originalklang. |
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 So.,
03.10.2010 "Ludwig van Beethoven und - Meisterwerke
von
Komponistinnen" |
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Erntedanksonntag
Die
international bekannten Musiker und Geschwister Marianne und Wolfgang
Boettcher und Ursula Trede-Boettcher finden sich in Glambeck erstmalig
als Trio zusammen. Sie präsentieren Musik von Beethoven und von drei
völlig unterschiedlichen, hoch begabten Komponistinnen. Es sind Clara
Schumann (1819-1896), Luise Adolpha LeBeau (1850-1927) und die
japanische Komponistin Yoko Nakamura (*1957). Die Suite für Cello
Solo (2007) ist für Wolfgang Boettcher geschrieben und ihm gewidmet.
Sie erlebt nun während des Glambecker Clavierfestivals eine
Brandenburgische Erstaufführung. |
Ursula
Trede-Boettcher, Klavier; Prof. Wolfgang Boettcher, Violoncello und
Prof. Marianne Boettcher, Violine, v.l. |
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 Sa.,
16.10.2010 "Die Prinzensuite" |
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Die
poetische Geschichte vom "Kleinen Prinzen" hat der Komponist
Gisbert Nähter vertont. "Die Prinzensuite" wurde bereits
1998 an der Deutschen Oper Berlin uraufgeführt. Nun hat er aus der
Orchesterfassung ein Musikstück für Flöte und Harfe geschaffen. Der
Komponist wäre glücklich, wenn es ihm gelänge, mit seiner Musik in
die Herzen der Erwachsenen und Kinder vorzudringen. |
Robert
Meller, Sprecher (Potsdam);
Birgitta Winkler, Flöte (Potsdam);
Tatjana Schütz, Harfe (Berlin); v.l. |
| "Ich
habe, um die Atmosphäre des Textes nicht zu zerstören, der
Wortmelodie eine Melodie von Tönen folgen lassen - Wort und Musik
gehen nahtlos ineinander über", so Nähter. Musikwissenschaftler
Heiko Schwichtenberg, rbb, wird den Komponisten für das Glambecker
Publikum interviewen. |
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 Sa.,
20.11.2010 Friedrich-Kiel-Kammermusik-Festtage |
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Berlin-Brandenburg
Klavier-
und Liederabend
Die
Sopranistin Anja Ganschow und Sabina Chukurova widmen ihren Lieder-
und Klavierabend dem deutschen Komponisten Friedrich Kiel, dessen 125.
Todesjahr die Friedrich-Kiel- Gesellschaft mit Kammermusik- Festtagen
in Berlin-Brandenburg (BB) begeht. |
| Sabina
Chukurova, Klavier (Berlin); Anja Ganschow, Sopran (Oranienburg), v.l. |
| Friedrich
Kiel (1821-1885) war zu Lebzeiten als Komponist, aber voll allem als
Kompositionslehrer, einer der angesehensten Persönlichkeiten seiner
Zeit. 1842 konnte sein op. 1 auf Fürsprache Liszts erscheinen. Kiel
gehört zu den bedeutendsten Komponisten der Generation zwischen
Robert Schumann und Johannes Brahms. In Verbindung mit Klaviersoli von
Felix Mendelssohn-Bartholdy kommen Kiels Kompositionen, der
Liederkreis op. 31, bei diesem Konzert zu einem harmonischen Einklang. |
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 Sa.,
04.12.2010 "AMEZALIWA" 1)
- Weihnachten
in aller Welt |
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Der bekannte
Kammerchor präsentiert ein vielgestaltiges vorweihnachtliches
Konzert, bei dem
bekannte deutsche Melodien, Weihnachtslieder aus
anderen europäischen Ländern sowie aus Amerika und Afrika erklingen.
Der Konzertchor Berliner Pädagogen blickt auf erfolgreiche Chorarbeit
zurück. |
| Kammerchor
des Konzertchors Berliner Pädagogen |
Das
60jährige Jubiläum beging der Chor Oktober 2009 mit einem großen
Festkonzert. 35 Jahre hatte Hans-Eckhardt Thomas die künstlerische
Leitung inne, seit 1998 setzte Thomas Lange diese Arbeit erfolgreich
fort. Konzertreisen führen ins In- und Ausland.
1)
Suaheli: (Der Herr) ist
geboren |
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 Sa., 18.12.2010
"Barocke Klangvielfalt zum Advent" |
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Die Sopranistin
Simone Schröder, die auch an der Deutschen Oper zu hören ist, wird
mit der bekann- ten Blockflötistin Susanne Ehrhardt Weihnachtskantaten
von Georg Philipp Telemann gestalten. KMD Stephan Hath,
Frankfurt, übernimmt den Continuopart an einer Truhen-
orgel. |
Prof. Simone Schröder, Sopran
(Berlin);
Prof. Susanne Ehrhardt, Flöte (Berlin) |
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Beide Instrumentalisten spielen Händels virtuose Ouvertüre zur
"Königin von Saba" und ein Meisterwerk von Johann Sebastian
Bach. Als Kontrast zu den alten Meistern wird die Flötistin sehr alte
meditative japanische Klänge und von dem sehr bekannten Komponisten
Ryohei Hirose eine Meditation präsentieren. Ein virtuoses
Flötenkonzert von Vivaldi und eine Telemann-Kantate beschließen das
Konzert. |
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