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 Glambecker
Museen - Traditionen bewahren |
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Unter drei Königen.
Friedrich Wilhelm Graf von Redern -
in Berlin und in der Mark Die Ausstellung im kleinen
Museum in Glambeck, Taubenturm, erzählt von einer einflussreichen
Persönlichkeit des kulturellen und politischen Lebens des 19.
Jahrhunderts in Preußen. Bereits mit 21 Jahren (1823) trat
Friedrich Wilhelm Graf von Redern in den Staatsdienst ein und
wurde zwei Jahre darauf Königlich Preußischer Kammerherr. Als
General- intendant der Königlichen Schauspiele oblag ihm unter
anderem die Verantwort- lichkeit für das Berliner Schauspielhaus am
Gendarmenmarkt und die Königliche Oper Unter den Linden. |
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In
seinem von Karl Friedrich Schinkel umgebauten Stadtpalais Unter
den Linden 1 und am Stammsitz Görlsdorf (zwischen Glambeck und Angermünde)
trafen sich namhafte Künstler, Philosophen, Musiker,
Maler, Schauspieler und Politiker. Sein Berliner Palais zählte zu
den bedeutend- sten Orten des gesellschaftlichen Lebens in Berlin.
Hier war er der Mann von Welt, der geschickt seine Rolle im
kulturellen und politischen Leben Berlins spielte. 1862 erwarb er
das Gut Glambeck und wurde Patronats- herr der Glambecker Kirche. Der Rolle des Grafen zwischen Berlin und der Mark wird in
einer Dauerausstellung im Taubenturm
gedacht.
(Täglich 10 bis 18 Uhr geöffnet)
Aus: "Kulturland 2008 -
Provinz und Metropole, Metropole und Provinz" |
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Das Glambecker Dorfmuseum
Ortsgeschichte zum Anfassen
Vis-à-vis vom
Taubenturm finden Konzertbesucher, Radler und Wanderer,
Naturliebhaber und Geschichtsinteressierte das kleine
Dorfmuseum, das sich unter den Museen im Barnim bereits
einen Namen gemacht hat. Es ist umgeben von fünf
Maulbeerbäumen, die an fast vergessene preußische
Geschichte in Glambeck erinnern.
Ob Zeugen der
Jungsteinzeit, eine Bibel von 1844, ein Gesangbuch von 1870
oder Sonderausstellungen wie "Versunken im märkischen
Sand", "1000 Jahre Christentum in
Brandenburg" oder "Ein Neubeginn" - sie
machen den kleinen Raum zu einem interessanten,
einprägsamen Begegnungsort mit der Vergangenheit.
Der Leiter des
Dorfmuseums, Chronist Rudolf Hochsieder, hat mit Engagement,
Akribie und historischem Wissen einen Platz geschaffen, an
dem Besucher so manche lebendige Geschichtsstunde erleben
können.
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